Schloss Girsberg

RUNDGANG

Herrenhaus

Das siebenachsige, breit angelegte Herrenhaus steht vornehm ruhig hinter einem geräumigen Hof, der rechts und links von Kutscherhaus, Gärtnerhaus, Pächterhaus und der Kulturscheune flankiert wird. Durch ein schmiedeeisernes Tor aus dem 19. Jahrhundert betritt man den Innenhof.

 

Der Schwanenbrunnen im Hof erinnert daran, dass die Gräfin Zeppelin aus Schloss Schwanenburg in Livland stammte. Das klassizistische Haus zeigt weiter keinen Schmuck.

Die zweiteilige Freitreppe, welche zur Haustüre führt, hat wieder ihr ursprüngliches Geländer erhalten. Sie gibt dem Haus, zusammen mit dem schmucken Kuppeltürmchen auf dem riesigen Walmdach, den Habitus eines herrschaftlichen Landhauses.

 

 

Pächterhaus

Im Pächterhaus, welches im selben Stil wie das Herrenhaus erbaut ist, wohnte über 150 Jahre die Familie Grob. Die Räume wurden sanft renoviert, die alte Infrastruktur ist wieder funktionsfähig und es wäre möglich, darin wie vor 200 Jahren zu leben.

 

 

Gärtnerhaus

 

In diesem bezaubernden Häuschen wurde früher die Wäsche der gräflichen Familie gepflegt und das Geflügel für die Festtafel gezüchtet. Zwei liebenswürdige Ladys sorgen heute dafür, dass im romantischen Bauerngarten auch historische Nutzpflanzen beheimatet bleiben.

 

Alle Häuser sind privat bewohnt und nur von aussen zu besichtigen.

Park und Garten

Neben dem Herrenhaus stand bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine Kapelle, welche dem heiligen Gebhard geweiht war. Die streng pietistisch orientierten Zeppelins liessen die Kapelle schleifen. Nur der kleine Hügel und der gotische Torbogen zum Park erinnern noch an sie. Der Ginkgobaum aus dem 18. Jahrhundert, welcher den Eingang zum Park bewacht, gehört zu den ältesten im ganzen Bodenseeraum. Der ursprüngliche Park mit Bächlein, Tuffsteingrotten und Teichen verwilderte im Laufe der Zeit. Die ältesten Bäume, von den Zeppelins gepflanzt, zeugen noch von jener Zeit und wenn Sie ganz genau hinhören, raunen sie Ihnen Geschichten aus fernen Zeiten zu.

Zeppelinzimmer

Das Puppenmuseum ist im Erdgeschoss der Kulturscheune untergebracht. Es beherbergt nicht nur 500 Exponate seltener Puppen aus aller Herren Länder, sondern auch eine beachtliche Sammlung von Spielzeug und Spielzeugautomaten vergangener Jahrhunderte. Eine besondere Attraktion sind die Erinnerungsstücke an den Grafen Zeppelin mit den originalen Arbeitszimmermöbeln. Eine Fülle von Gegenständen aus dem Besitz der Familie erinnert an den legendären Grafen vom Bodensee.

 

Öffnungszeiten

Jeden ersten Sonntag des Monats geöffnet von 15 bis 17 Uhr. Für Gruppen ab 20 Personen auch ausserhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Absprache möglich. Das Museum ist auch während den öffentlichen Anlässen in der Kulturscheune geöffnet.

Kulturscheune

Durch aufwändige Umbauarbeiten wurde aus dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude eine Kulturscheune. Der Innenausbau ist ausserordentlich stimmungsvoll und einladend. Die gelungene Mischung aus Eleganz und ländlicher Ambiance verleihen dem Innenraum eine spezielle Note.

Die Kulturscheune bietet Raum für bis zu 120 Personen und verfügt über eine gute Akustik. Neben einer Bühne gehören auch ein Flügel sowie eine Grundbeleuchtung zum Inventar.

Im Erdgeschoss befinden sich Foyer mit Raucherlounge und Puppenmuseum. Bei den Anlässen können Foyer und Museum mit einbezogen werden. Wenn das Wetter es zulässt besteht die Möglichkeit, die Tore zu öffnen, wodurch der Blick auf den Hof des Schlosses ermöglicht wird. Die historischen Gebäude bilden eine romantische Kulisse. Ob Hochzeitsbankett, Geburtstagsfest oder Firmenjubiläum, die Kulturscheune im ländlichen Umfeld von Schloss Girsberg bildet einen ansprechenden Rahmen für vielfältige Veranstaltungen. Profitieren Sie von der Erfahrung unseres Teams. Wir beraten Sie gerne umfassend bei der Planung und der Durchführung Ihres Anlasses und finden für Ihre Wünsche und Bedürfnisse massgeschneiderte Lösungen.

Gewölbekeller

Unter dem Pächterhaus aus dem 18. Jahrhundert befindet sich der mittelalterliche Gewölbekeller. Er ist der einzige Raum, welcher von den ursprünglichen Bauten des Girsbergs erhalten blieb. Grund dafür ist, dass der Keller einerseits als Vorratsspeicher genutzt wurde und gegen den See leicht befestigt war, andererseits diente er dem Freisitz mit der niederen Gerichtsbarkeit auch als Kerker.

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