1838

Zeppelin

Ferdinand Adolf August Heinrich von Zeppelin kam am 8. Juli 1838 im heutigen Inselhotel in Konstanz zur Welt. Sein Vater war Hof- und Regierungsrat des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, seine Mutter stammte aus der Konstanzer Fabrikantenfamilie Macaire. Im Schloss Girsberg in Kreuzlingen verbrachten er und seine beiden Geschwister Eugenie und Eberhard ihre Jugend.

 

Bereits als Jugendlicher experimentierte Ferdinand mit Luftballons. An seinem 70. Geburtstag, den er auf Girsberg feierte, meinte er, dass seine Jugendträume ausschlaggebend waren für seine späteren Grosstaten, nämlich die Konstruktion des starren Luftschiffes.

 

1891, nach seiner Verabschiedung aus dem Militärdienst, befasste sich Zeppelin mit dem Bau eines starren Luftschiffs. Eine von Kaiser Wilhelm II. einberufene Sachverständigenkommission erklärte das Projekt jedoch für undurchführbar. Zeppelin liess sich nicht beirren und erwarb ein Deutsches Reichspatent auf einen «lenkbaren Luftzug». 1898 gründete Zeppelin die «Aktiengesellschaft zur Förderung der Luftschifffahrt» mit einem Stammkapital von 800'000 Goldmark. Davon stammten 420'000 Mark aus seinem Privatvermögen.

 

Am 2. Juli 1900 war es dann soweit: Das erste lenkbaren Luftschiff LZ 1 erhob sich in Manzell am Bodensee in die Lüfte.

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